Bauern und Heuerleute
im  Kirchspiel Herzlake

Diese Seite will über die Geschichte des ehemaligen Kirchspiels Herzlake und seiner Bauerschaften informieren. Ausgangspunkt dafür waren die Chroniken von Herzlake und Dohren, die 1992 und 2000 als Bücher erschienen. Diese Seite ersetzt eine alte Version, in der auch Bilder der Bauernhöfe und Heuerstellen präsentiert wurden und eine ältere Version die ganz auf Bilder verzichtete. Diese Version ist einfacher gestaltet und soll nach und nach wieder Bilder aus allen Bauerschaften enthalten. Die Dateien enthalten überwiegend die Bauernhöfe ("Erbhöfe") und die zugehörigen Heuerstellen sowie die Eigenerstellen, die bis etwa 1920 entstanden sind. Eine Version mit den Häusern bis 1950 ist für Bakerde in Arbeit. Meine Ausarbeitung für Dohren ist teilweise in der Chronik für Dohren publiziert worden. Eine Buchfassung für Neuenlande ist ebenfalls bereits erschienen. Das Buch für Felsen ist Korrektur gelesen worden kann in Kürze fertig gestellt werden. Die Bücher für Bookhof und Bakerde sind weit voran geschritten. Am Buch für Herzlake arbeite ich momentan, und die Bücher für Westrum und Aselage harren der Bearbeitung.

Meine Ausarbeitungen habe ich u.a. deswegen ins Netz gestellt, damit Sie, geneigter Leser, mich auf Fehler, Irrtümer, Ungereimtheiten und mögliche Widersprüche aufmerksam machen sowie mir Ergänzungen zukommen lassen  können. 

Die Dateien, die Sie downloaden können, finden Sie in den folgenden Abschnitten:

 Ort Bilder Version  Datum der letzten
 Bearbeitung
Dateigröße
in KB
 Aselage - -  28.06.2009 45
 Bakerde mit Bildern 1.1  03.10.2011 6.502
 Bookhof mit Bildern 1.1  02.10.2011 8.628
 Felsen   mit Bildern -  02.08.2011 22.647
 Groß Dohren mit Bildern 1.1  13.01.2012 11.958
 Herzlake mit Bildern 1.5  11.12.2011 14.369
 Klein Dohren - -  14.08.2001 355
 Neuenlande - -  04.12.2008 241
 Westrum - -  15.10.2007 104


Die pdf-files zu den einzelnen Dörfern enthalten Informationen zur Stammfolge und zur Geschichte der Höfe und Heuerstellen des jeweiligen Dorfes. Die Angaben für die Bauernhöfe (Erbhöfe) sind dabei nach den alten Hausnummern geordnet (z.B. Neuenlande Nr. 3). Diese wurden um 1800 für jedes Dorf eingeführt und um 1970 durch die Angabe von Straße und Hausnummer abgelöst. Die Heuerstellen habe ich den Bauernhöfen, denen sie gehörten, zugeordnet. Die historische Ordnung verwendete für den Erbhof oft zusätzlich den Buchstaben  "a" (z.B. Neuenlande 3a = Neuenlande 3). Für seine Heuerstellen wurden die alphabetisch folgenden Buchstaben "b", "c", "d" u.s.w. verwendet (also z.B. Neuenlande 3b, Neuenlande 3c als Bezeichnung der Heuerstellen, die zum Hof Neuenlande Nr. 3 bzw. 3a gehörten). Da die Kennzeichnung mit den Buchstaben jedoch zeitlich nicht konstant war, habe ich für die Heuerstellen die Nummer des zugehörigen Bauernhofes und, durch einen Punkt getrennt, eine fortlaufende Ziffer verwendet (z.B. Neuenlande 3.1 für eine bestimmte Heuerstelle, die zum Bauernhof Neuenlande Nr. 3 gehörte).

In der Ausbaustufe, die ich anstrebe, sollen alle Dörfer bzw. Bauerschaften, die jemals zum Kirchspiel Herzlake oder zur Samtgemeinde Herzlake gehörte haben, aufgeführt werden. Dazu gehören auch die Bauerschaften Aselage sowie Teile von Düenkamp und Lewinghausen. Zum Kirchspiel Herzlake als rechtlich eigenständiger kommunaler Körperschaft gehörten vor 1803 der Kirchspielort Herzlake, die Bauerschaft Herzlake, die Bauerschaften Bakerde, Bookhof, Felsen, Neuenlande, Groß Dohren, Klein Dohren und Westrum sowie Teile von Düenkamp und Lewinghausen. Nach 1820 waren Bakerde, Bookhof, Felsen, Neuenlande, Groß Dohren, Klein Dohren und Westrum eigenständige Gemeinden. Die Zugehörigkeit von Düenkamp und Lewinghausen war zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Oldenburg und damit auch zwischen den Kirchspielen Herzlake und Löningen  umstritten. Mit einem Staatsvertrag regelten die beiden damals noch selbständigen Staaten Hannover und Oldenburg im Jahre 1863 die Zuständigkeiten. Seit dieser Zeit gehören Düenkamp und Lewinghausen vollständig zum Kirchspiel (später zur Gemeinde) Löningen und damit zum Herzogtum Oldenburg (bzw. ihren rechtlichen Nachfolgern). Die kirchliche Zuständigkeit einzelner Bauernhöfe in Düenkamp und Lewinghausen wurde erst im 20. Jahrhundert zugunsten von Löningen geregelt. 
Bis 1920 gehörte der Gutsbezirk Aselage zum Kirchspiel Berge. 1920 wurde er dem Kirchspiel Herzlake zugeschlagen.

1964 schlossen sich die Orte Herzlake und Bakerde zur Gemeinde Herzlake zusammen. 1965 entstand aus den Gemeinden Herzlake, Bookhof, Felsen, Neuenlande und Westrum die damalige „Samtgemeinde Herzlake und Umgebung“. Im Jahre 1974 bildete sich aus der Samtgemeinde Herzlake und Umgebung die Einheitsgemeinde Herzlake. Die Einheitsgemeinden Lähden, Herzlake und Dohren schlossen sich zur Samtgemeinde Herzlake zusammen. 

 

 

 

 

 

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